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Leica M Monochrom

Leica M Monochrom

If you know me, you know that I’m not particularly brand loyal in principle and usually buy or use the products that seem to make the most sense for a certain purpose – whether it’s vehicles, clothing or cameras. As a result, I have worked with or at least tried out many different camera brands – from Olympus to Fuji to Hasselblad and from Canon to Nikon and my beloved Pentax (which isn’t even my own). I even tried out a Lytro light field camera. But last Saturday, I actually had a Leica in my hands for the first time – and it was the one I could most easily imagine would make me weak to visit my bank to join the elite circle of Leica photographers: the Leica M Monochrom.
I have always found that the photos from this camera have a very special appearance. This was confirmed during my three-hour tour with the M Monochrom through the Landschaftspark Duisburg-Nord. You look at the pictures afterwards and wouldn’t know what to improve on them – except maybe a few skin blemishes from your model. So the result is exactly what probably brings tears of joy not only to my face. But now, as already mentioned above, I’m quite a pragmatist and therefore questions and suggestions come to my mind, which – as I’ve noticed – in circles of rangefinder fans and Leica disciples clearly cross the border to heresy, such as ‚Why can’t a camera for more than 8,000.- EUR have an autofocus?‘ or ‚A folding display would be really helpful!‘ Questions that one should definitely be allowed to ask for a tool with a price only for the body, for which one gets a complete medium format equipment elsewhere.
Even though it was not easy for me to return the camera, my conclusion is very clear: I would probably buy the M Monochrome for a quarter of the price, but I wouldn’t buy it for the current price even if it had a folding display and autofocus. I probably simply lack a gene for it, which many fans of brands like Leica, Apple and Co. seem to have, although I can certainly understand the fascination – at least for this very special camera.


Wer mich kennt, der weiß, dass ich prinzipiell nicht sonderlich markentreu bin und üblicherweise die Produkte kaufe bzw. nutze, die mir für einen bestimmten Zweck am sinnvollsten erscheinen – egal, ob es sich um Fahrzeuge, Kleidung oder eben auch Kameras handelt. Dadurch habe ich schon mit vielen verschiedenen Kameramarken gearbeitet oder sie zumindest ausprobiert – von Olympus über Fuji bis Hasselblad und von Canon über Nikon bis hin zu meiner geliebten Pentax (die ja nicht mal meine eigene ist). Sogar eine Lytro Lichtfeldkamera hatte ich schon in der Mache. Aber letzten Samstag hatte ich tatsächlich zum ersten Mal eine Leica in Händen – und da auch gleich die, bei der ich mir am ehesten vorstellen konnte, dass sie mich schwach werden ließe, meiner Bank einen Besuch abzustatten, um dem elitären Kreis der Leica-Fotografen beizutreten: die Leica M Monochrom.
Schon immer fand ich, dass die Fotos aus dieser Kamera eine ganz besondere Anmutung haben. Das hat sich bei meiner dreistündigen Tour mit diesem Teil durch den Landschaftspark Duisburg-Nord auch bestätigt. Man schaut sich die Bilder hinterher an und wüsste nicht, was man – außer vielleicht ein paar Hautunreinheiten seines Models – daran noch verbessern sollte. Vom Ergebnis her also genau das, was wahrscheinlich nicht nur mir Freudentränen ins Gesicht treibt. Jetzt bin ich allerdings wie oben bereits angedeutet ein ziemlicher Pragmatiker und daher kommen mir Fragen und Anregungen in den Sinn, die – wie ich feststellen musste – in Kreisen von Messsucher-Fans und Leica-Jüngern die Grenze zur Ketzerei deutlich überschreiten, wie z.B. “Weshalb darf eine Kamera für über 8.000,- EUR keinen Autofokus haben?” oder “Ein Klappdisplay wäre echt hilfreich!”. Fragen, die man bei einem Werkzeug mit einem Preis nur für den Body, für den man andernorts eine komplette Mittelformat-Ausrüstung bekommt, durchaus stellen dürfen sollte.
Auch wenn es mir echt nicht leicht gefallen ist, die Kamera wieder abzugeben, so ist mein Fazit doch sehr eindeutig: Für ein Viertel des Preises würde ich mir die M Monochrom wohl kaufen, für den aktuellen Preis jedoch auch dann nicht, wenn sie ein Klappdisplay und Autofokus hätte. Wahrscheinlich fehlt mir dazu einfach ein Gen, das viele Anhänger von Marken wie Leica, Apple und Co zu besitzen scheinen, auch wenn ich die Faszination – zumindest an dieser sehr speziellen Kamera – durchaus nachvollziehen kann.

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